Umzug in eine familiengerechte Wohnung von A-Z

Ein Umzug kann aus den unterschiedlichsten Gründen notwendig werden: Manchmal reicht der Platz in der alten Wohnung nicht mehr aus, wenn sich beispielsweise ein weiteres Kind ankündigt. Häufig führt ein Jobwechsel eines Elternteils dazu, dass die ganze Familie umziehen muss. Mitunter sind es aber auch steigende Mietkosten, die Familien zu einem Umzug in eine günstigere Bleibe zwingen. Doch aus welchen Gründen Eltern mit ihren Kindern auch umziehen: Der Umzug in eine familiengerechte Wohnung muss gut geplant werden. Wir informieren hier, worauf Eltern in diesem Zusammenhang achten sollten.

DER UMZUG SOLLTE GUT GEPLANT SEIN


Welche Art von Wohnung ist für Familien geeignet – und wo ist sie zu finden?

Die größte Hürde ist es sicher, die perfekte Wohnung zu finden, in der jedes Familienmitglied glücklich wird.

Damit das gelingt, empfehlen wir Eltern, bei der Wohnungssuche auf folgende Aspekte zu achten:
  • Kleine Kinder spielen gerne direkt bei ihren Eltern im Wohnzimmer, weshalb ein großes Wohnzimmer ratsam ist.
  • Zusätzlich sollte es aber die Möglichkeit geben, für jedes Kind ein eigenes Kinderzimmer zur Verfügung zu stellen, da die Kids später viel Wert auf ihre Privatsphäre legen und einen Rückzugsort benötigen.
  • Eltern, die mehr als ein Kind haben, sollten in Erwägung ziehen, sich für eine Wohnung mit zwei Bädern zu entscheiden.
  • Die Lage und die nähere Umgebung der Wohnung sollte stets geprüft werden. Liegen Geschäfte des täglichen Bedarfs in akzeptabler Reichweite? Wie weit ist es zum neuen Hort, zum Kindergarten oder zur Schule? Welche Freizeitaktivitäten stehen im Umkreis zur Verfügung?
  • Interessant ist auch, ob noch weitere Familien mit Kindern im gleichen Wohnhaus oder in der Nachbarschaft wohnen, damit die Kinder leicht neue Spielkameraden finden.

Zudem sollten Eltern bei der Wohnungsbesichtigung an eine etwaige Schadstoffbelastung denken. Viele Bodenbeläge, aber auch Farben, Putze und Tapeten können kontinuierlich Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Diese gefährden die Gesundheit von Kindern in hohem Maße, wie die Verbraucherzentrale hier schreibt. Denn: Kinder atmen in derselben Zeit häufiger als Erwachsene und sind noch nicht so gut in der Lage, die aufgenommenen Schadstoffe aus dem Körper zu transportieren. Ein Sachverständiger für Gebäudeschadstoffe kann hier weiterhelfen.


Budget – wie hoch darf der Anteil der Miete am Einkommen sein?

Die Suche nach einer passenden Wohnung gestaltet sich online am einfachsten. Die Auswahl ist in Immobilienportalen am größten und Eltern können die Vorauswahl hier ihren Vorlieben entsprechend gut filtern.

Um zu ermitteln, wie viel Miete sich Eltern ungefähr leisten können, gibt es mehrere Faustregeln. Wir empfehlen darauf zu achten, dass die monatliche Miete nicht mehr als 30 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens beträgt. Belaufen sich die Mietkosten für eine Wohnung also auf 750 Euro, sollten die Eltern gemeinsam mindestens 2.500 Euro netto monatlich verdienen. Falls Eltern nur ein geringes Einkommen haben, besteht die Möglichkeit, staatliche Zuschüsse zu beantragen. Ein Beispiel hierfür ist das Wohngeld, wie auf der Seite des Bundesministeriums zu lesen ist.


Umzugsvorbereitung: worauf Eltern achten sollten

Durch eine gute Vorbereitung lässt sich Stress am Umzugstag vermeiden. Damit sie bei der Umzugsvorbereitung nichts vergessen, sollten Eltern sich am besten an der Umzugscheckliste von immonet.de orientieren, diese finden Sie hier. Dort sind alle wichtigen Tätigkeiten für die Umzugsvorbereitung genau beschrieben:

  • Aussortieren und Entrümpeln der alten Wohnung
  • Planung der Umzugsfracht – was soll mit ins neue Heim?
  • Budgetplanung: kann eine Umzugsfirma beauftragt werden?
  • Urlaub einreichen und eventuell Kinderbetreuung organisieren
  • Nachsendeauftrag stellen

Gerade bei einem Umzug mit Kindern ist eine gute Vorbereitung das A und O. Eltern sollten vorab klären, ob die Kinder am Umzugstag dabei sind oder ob es besser wäre, sie von Großeltern, Freunden oder einem Babysitter betreuen zu lassen. Letzteres ist vor allem bei kleinen Kindern sinnvoll, während größere Kids meist ganz gerne beim Umzug dabei sein und mithelfen möchten.

familien umzug

Der Umzug und die erste Zeit im neuen Zuhause

Wenn Eltern alles gut vorbereitet haben, läuft am Umzugstag alles wie von selbst. Wichtig ist, auf ausreichend Pausen zu achten, damit die Kinder ebenso wie die Umzugshelfer immer mal wieder Kräfte tanken können. Sind die Kids mit dabei, sollten auch kleine Spielpausen berücksichtigt werden, damit sie nicht die Lust verlieren. Nach dem Umzug stehen in der ersten Zeit im neuen Zuhause dann ebenfalls noch einmal viele Aufgaben auf dem Programm:

  • Innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug sollte die Ummeldung bei der Meldebehörde erfolgen, um die neue Adresse mitzuteilen.
  • Möbel müssen aufgebaut, Umzugskartons ausgepackt und Utensilien an ihren jeweiligen Plätzen verstaut werden.
  • Die Räume sollten nach und nach kindgerecht eingerichtet werden. So können Eltern beispielsweise mit schöner Deko im Babyzimmer und Kinderzimmer für eine gemütliche Atmosphäre sorgen.
  • Die Wohnung sollte kindersicher gemacht werden – mit Treppengittern, einem Herdschutzgitter, Kindersicherungen für Schränke und Schubladen sowie Steckdosen-Kindersicherungen.

Darüber hinaus ist es wichtig, den Kindern Zeit zu geben. Gerade ältere Kinder werden von dem Umzug vielleicht nicht begeistert sein, weil sie aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden. Wenn Eltern diese Gefühle ernst nehmen und begleiten, werden sie sich aber schnell einleben und offen für neue Abenteuer in der neuen Umgebung sein.

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