Baby-Nase zu – was machen? | Tipps & Hausmittel

Wenn die Baby-Nase zu ist, dann kann es nicht ruhig schlafen. Folglich werden auch die Eltern unruhige Nächte verleben. Beim Atmen durch den Mund, trocknen die Schleimhäute aus. Trägt das Baby dabei seinen Schnuller, so sammelt sich an dessen Innenseite Feuchtigkeit an. Insgesamt fühlt sich ein Baby alles andere als wohl, wenn seine Nase zu ist.

Baby-Nase zu

Wir klären Sie über mögliche Ursachen auf, warum eine Baby-Nase vollkommen verstopft sein kann. Anschließend erhalten Sie diverse Tipps. Angefangen bei Hausmitteln, bis hin zu Hilfsmitteln und wann ein Arztbesuch ratsam ist.


Baby-Nase zu – Mögliche Ursachen

  1. Verstopft durch einen Infekt

Am wahrscheinlichsten ist es, dass Ihr Baby mit einem Infekt zu kämpfen hat. Wie bei uns Erwachsenen, tritt dieser in der Nacht am stärksten zum Vorschein. Einfach deshalb, weil unser Körper dann die meisten Kräfte zum Bekämpfen findet. Daraus folgt eine erhöhte Sekret-Produktion. Bedingt durch die liegende Position des Babys, kann sich dieses besser in seiner Nase festsetzen. Deshalb sind Baby-Nasen meistens nachts vollkommen verstopft.

  1. Baby-Nase geschwollen

Eine ganz andere Ursache, warum nun die Baby-Nase zu ist, könnte ein vorangegangener Sturz gewesen sein. Ist Ihr Baby heute oder gestern irgendwie unglücklich auf seiner Nase gelandet? Falls ja, dann könnte seine Nase nun geschwollen sein. Vielleicht nicht äußerlich, aber im Inneren.

Schwellungen können auch durch Mückenstiche oder allergische Reaktionen hervorgerufen werden. Wenn Sie es sich partout nicht erklären können, warum die Baby-Nase zu ist, dann vielleicht deshalb. Falls Sie dies noch nicht ausschließen können, lassen Sie es über den Kinderarzt abklären.

  1. Baby-Nase verstopft durch Muttermilch

Wenn Sie Ihr Baby noch stillen, kann seine Nase durch Muttermilch verstopft sein. Dieser innige und wichtige Vorgang, hält gern mal 30 Minuten und länger an. Haben sich zu Beginn wenige Tropfen der Muttermilch in die Nase begeben, ist das genug Zeit zum Trocknen. Danach ist die Baby-Nase zu und Sie bemerken es vielleicht nicht sofort.

  1. Baby-Nase zu eng zum Atmen

Manchmal ist es auch biologisch bedingt, dass die Baby-Nase zu ist. Besser gesagt, sie besitzt noch keinen ausreichend großen Durchmesser. Dann fällt das Atmen durch die Nase schwer und Ihr Nachwuchs wechselt zur Mundatmung. In der Regel sollte sich dies mit der Zeit geben. Schließlich wird auch die Nase größer. Ihr Kinderarzt oder ein HNO-Arzt, kann Ihnen Gewissheit verschaffen. Besteht der Verdacht auf eine verengte Nase, sollten Sie deren Entwicklung regelmäßig kontrollieren lassen.


Baby-Nase zu: Was tun?

Nun wollen wir Ihnen ein paar Möglichkeiten vorschlagen, wie Sie die verstopfte Nase Ihres Kindes wieder frei bekommen. Als Eltern sind Sie stets um das Wohlergehen Ihres Babys besorgt. Vielleicht fürchten Sie sogar, dass es mit einer verstopften Nase ersticken könnte.

In den ersten Monaten sollten Sie deshalb besonders darauf Acht geben. Gänzlich ausschließen lässt sich dies, aufgrund vieler Faktoren, leider nicht. Wobei ein natürlicher Reflex besteht, durch den Ihr Baby automatisch durch den Mund weiter atmet.

Baby-Nase zu: Hausmittel die helfen können

Sorgen Sie zunächst dafür, dass der Kopf Ihres Kindes etwas höher als normal liegt. Durch diese leichte Neigung, kann der Nasenschleim nach unten ablaufen.

Warme Flüssigkeiten und Mahlzeiten lockern die Nase. Diese positive Nebenwirkung von warmen Essen, haben Sie mit Sicherheit schon selbst bemerkt. Anders herum gilt, von außen nicht zu viel Wärme zuzuführen. Eine Temperatur von 18 Grad in Babyzimmer/Schlafzimmer, ist ideal.

Achten Sie auch auf eine ausreichende Luftfeuchte im Raum. Ansonsten trocknen die Schleimhäute zunächst aus, was wiederum zu einer erhöhten Sekret-Produktion führen kann. Denn viele Schnupfen gehen mit Husten und anderen Reizungen einher.

Baby Nase verstopft Hausmittel und Tipps

Inhalieren Sie mit Kochsalz: Sie können sich reine Kochsalzlösungen vom Kinderarzt verschreiben lassen oder für ein paar Euro direkt in der Apotheke kaufen. Dann benötigen Sie noch einen geeigneten Inhalator. Nutzen Sie eine Maske oder wenn Ihr Kind diese nicht mag, flaches Endstück. Auf diese Weise kommt das Salz-Wasserdampf-Gemisch direkt in die Nase.

Tipp: Bei akutem Handlungsbedarf, können Sie 1 Gramm Kochsalz auf 100ml Wasser verteilen. Geben Sie dann mit einer Pipette einen Tropfen von der Lösung in jedes Nasenloch. Wiederholen Sie das sanfte Durchspülen alle paar Stunden. Immer dann, wenn Ihr Baby durch die geschlossene Nase nicht atmen kann und deshalb klagt. Weitere Tipps finden Sie hier: Kinderarzt.at


Kleine Hilfsmittel aus der Drogerie und Apotheke

Sie können sich in Ihrer Hausapotheke auch ein paar Hilfsmittel bereitlegen. Belesen Sie sich in unseren Fachartikeln zu folgenden Produkten:

Sie können sich darüber hinaus über einen Baby-Aspirator informieren. Dieses Produkt ist speziell zum Absaugen von Nasensekret vorgesehen.


Kann das Baby ersticken?

Wenn die Nase zu ist atmet das Baby durch den Mund, das ist ein natürlicher Reflex. Es droht also zunächst keine Erstickungsgefahr.

Es kommt aber natürlich immer darauf an was die Ursache für die verstopfte Nase ist. Wenn Sie sich unsicher sind gehen Sie zu ihrem Kinderarzt und lassen Sie die Ursache abklären.


Wann zum Arzt gehen?

Der Babyschnupfen ist vollkommen normal und tritt oft auf. Geben Sie dem Immunsystem Ihres Kindes etwas Zeit. Nach drei bis vier Tagen ist die Hälfte aller Schnupfen wieder fort. Manche bleiben auch bis zu sieben Tage lang. Sollte Ihr Kind in dieser Zeit ausreichend trinken und essen, sowie normalen Stuhlgang haben, besteht kein akuter Handlungsbedarf.

Wird der Schnupfen nach sieben Tagen nicht deutlich besser oder haben sich neue Symptome ergeben, suchen Sie bitte den Kinderarzt auf. Das Abwägen zwischen „Arztbesuch: Ja oder Nein?“ ist uns nur zu gut bekannt. Sie sollten nicht wegen jedem kleinen Infekt einen Platz im Wartezimmer einnehmen. Aber lassen Sie bitte nicht zu viel Zeit verstreichen.

 

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