Unser Buggy Test soll die Auswahl des geeigneten Kinderbuggys vereinfachen. Ist der große Kinderwagen mal zu schwer und zu unhandlich, kann ein leichter Buggy die perfekte Alternative sein. Im Gegensatz zu Kinderwägen sind Buggys für Babys nicht geeignet sondern sollten erst ab dem Kleinkindalter eingesetzt werden. Es gibt inzwischen neben den klassischen Buggys, welche wir in unserem Testbericht zeigen auch noch einige Spezialmodelle wie Jogger bzw. Sportbuggys.

Peg Perego – Pliko Mini ClassicoLCP Kids – Buggy EZZO Safety 1st – CompaCityHauck – Shopper SportQuinny – Zapp BuggyABC Design – Treviso 3S
Auszeichnung - - - -
Sicherheitsbügel Nein Ja Ja Ja Nein Ja
Gewicht 5,7 kg 7,9 kg 8,5 kg 6,2 kg 7,8 kg k.A.
Bewertung der Redaktion
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Der große Kinderbuggy Test 2017

In unserem Kinderbuggy Test haben wir viel Wert auf die Handhabung und das Schiebeverhalten gelegt. Neben der Verarbeitung und der eingesetzten Materialien spielt natürlich auch der Preis und das Gewicht der sechs Buggymodelle eine wichtige Rolle. Wir haben uns in unserem Testbericht 6 Buggys ganz genau angesehen. Folgende Modelle waren mit dabei:

  • Safety 1st – CompaCity
  • Peg Perego – Pliko Mini Classico
  • LCP Kids – Buggy  EZZO
  • Hauck – Shopper Sport
  • Quinny Zapp – Buggy
  • ABC Design – Treviso 3S

Buggy Testsieger: Peg Perego – Pliko Mini Classico

Kaufempfehlung KinderbuggyMarke: Peg Perego
Sicherheitsbügel: Nein
Gewicht: 5,7 kg

Testsieger im Buggy Test wurde der Pliko Mini Classico vom Hersteller Peg Perego. Der Kinderbuggy wiegt weniger als 6 kg und ist somit ein absolutes Leichtgewicht unter den Kinderbuggys. Für die Eltern werden der leichtgängige und einfache Faltmechanismus ein Kaufkriterium sein und auch die höhenverstellbaren Schiebegriffe sind ein großer Vorteil. Dürften die Kinder bei der Entscheidung mitreden, wären die 3-fach verstellbare Rückenlehne und die geräumige Sitzfläche Pluspunkte bei der Kaufentscheidung. Für den Sommer bietet der Peg Perego Pliko Mini Classico den zusätzlichen Vorteil, dass sich ein Teil des Daches für eine bessere Belüftung öffnen lässt. So müssen die kleinen Insassen in diesem Buggy nicht unnötig schwitzen.
Fazit: Wie auch bei den anderen Modellen der italienischen Kinderwagenmarke, ist das Preis-Leistungsverhältnis des Buggys absolut angemessen. Kinder und Eltern werden an diesem Buggy gemeinsam ihren Spaß haben. Qualitativ hat uns dieser Buggy am meisten überzeugt!


Buggy Test: LCP Kids – Buggy EZZO

Kinderbuggy TestMarke: LCP Kids
Sicherheitsbügel: Ja
Gewicht: 7,9 kg

Kommen wir nun zu einem günstigeren Kinderbuggy. Mit dem Buggy EZZO ist die junge Familie für alle Jahreszeiten gut gerüstet. Ein mitgelieferter Fußsack wärmt im Herbst und im Winter. Für den Sommer und sonnige Tage bietet der EZZO ein extragroßes Sonnendach zum Schutz des kostbaren Inhalts. Der vorhandene Sicherheits- und Spielbügel kann je nach Vorliebe des Kindes abmontiert werden und ist gut gepolstert. Auch die sonstige Polsterung des Buggys liegt deutlich über dem Komfortniveau anderer Kinderwägen.
Fazit: Ein günstiger Buggy, der allerdings mit teureren Modellen mithalten kann. Leider sind die Schiebebügel nicht höhenverstellbar und auch die Liegeposition verdient diesen Namen nur bedingt.


Buggy Test: Safety 1st – CompaCity

Marke: Safety 1st
Preis: 100 – 140 EUR je nach Farbe
Sicherheitsbügel: Ja
Gewicht: 8,5 kg

Im Buggy Test geht es weiter mit einem Kinderbuggy von Safety 1st. Der besondere Clou des Kinderbuggys sind die höhenverstellbaren Schiebegriffe. Auch größere Eltern können so komfortabel den Buggy schieben. Da die Schiebegriffe allerdings nicht verbunden sind, lässt sich der Buggy nur sehr schwer einhändig schieben. Der Komfort der Kinder wird durch eine 5-fach verstellbare Rückenlehne und eine anpassbare Fußstütze gewährleistet. Der Spiel- und Sicherheitsbügel bewahrt die Kinder davor, zu leicht aus dem Buggy rauszurutschen.
Fazit: Dieser Buggy lässt sich leicht und wendig durch die Stadt schieben. Wer allerdings einen Buggy sucht, der ihm viele Jahre begleitet, sollte eventuell ein Modell wählen, welches eine längere Rückenlehne hat und auch größeren Kindern mehr Halt gibt.


Buggy Test: Hauck – Shopper Sport

Marke: Hauck
Sicherheitsbügel: Ja
Gewicht: 6,2 kg

Der Shopper Sport ist mit seinem großen Einkaufskorb ein guter Begleiter für den täglichen Einkauf. Mit der durchgehenden Schiebestange lässt sich der Buggy hervorragend mit einer Hand schieben und lenken. Dieses Buggymodell von Hauck hat eine stufenlos verstellbare Rückenlehne, die sich allerdings nicht komplett in eine Liegeposition verstellen lässt. Für einen einfachen, sauberen Transport lassen sich die Räder des Kinderbuggys abnehmen und auch der Spiel- und Sicherheitsbügel lässt sich je nach Wunsch abnehmen.
Fazit: Der Buggy hat einige positive Ausstattungsmerkmale, allerdings lässt er sich relativ schwer schieben. Für ein solches Leichtgewicht würde man erwarten, dass es flüssiger fährt und einfacher zu schieben ist. Hier macht sich der geringe Preis dann doch im Komfort bemerkbar.


Buggy Test: Quinny – Zapp Buggy

Marke: Quinny
Sicherheitsbügel: Nein
Gewicht: 7,8 kg

Im Buggy Vergleich dürfen auch Modele mit 3 Rädern nicht fehlen. Dieses superwendige Buggymodell ist für die Stadt perfekt geeignet. Durch den dreirädrigen Aufbau und das geringe Maß ist er leicht und kompakt durch die Straßen zu schieben. Wer allerdings viel mit Bus und Bahn unterwegs ist, sollte bedenken, dass ein Dreirad deutlich weniger Standfestigkeit hat als ein Modell mit vier Rädern. Der Quinny Zapp lässt sich auch schon für ganz kleine Babys verwenden – die zusätzlich erhältlichen Adapter für die Babyschalen ermöglichen eine schnelle und einfache Befestigung des Autositzes auf diesem fahrbaren Untersatz.
Fazit: Der Quinny Zapp ist eine gute Wahl für Familien, die hauptsächlich auf den gut gepflasterten Wegen in der Stadt unterwegs sind und wenig auf unsicherem oder holprigem Untergrund fahren. Das Klappmaß ist darüber hinaus bestens für einen Transport auch in kleinen Kofferräumen geeignet.


Buggy Test: ABC Design – Treviso 3S

Marke: ABC Design
Sicherheitsbügel: Ja
Gewicht: keine Angabe

Der Treviso 3S ist ein dreirädriges Buggymodell, welches sich durch seinen durchdachten Faltmechanismus sehr leicht zusammenfalten lässt. Im Buggy Vergleich wird deutlich, dass sich der Kinderbuggy leicht im Kofferraum verstauen lässt. Der Einkaufskorb hat eine gute Größe für die täglichen Besorgungen, allerdings ist er recht weit hinten angebracht, sodass es bei größeren Schritten im Weg sein kann. Für größere Eltern ist dieser Buggy somit keine gute Wahl. Auch die durchgängige Schiebestange kann dieses Manko nicht ausgleichen.
Fazit: In dieser Preisklasse gibt es bessere Kinderbuggys, die eine höhere Stabilität und einen höheren Komfort für Kinder und Eltern bieten. Auch aus dem Hause ABC Design gibt es andere Buggys, die ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis haben.


Häufig gestellte Fragen zum Kinderbuggy Test:

Kinderbuggy Test von Stiftung Warentest?

Einen speziellen Buggy Test hat die Stiftung Warentest im Jahr 2006 veröffentlicht. Die regelmäßigen Tests von Kinderwägen geben jedoch auch immer wieder Aufschluss darüber, welche Marken stabile, sichere Kindergefährte herstellen. Wir hoffen dennoch, dass es bald auch mal wieder einen Buggy Test der Stiftung Warentest geben wird. Infos zu Kinderwagen findet man hier auf der Stiftung Warentest Webseite: Link

Buggy Test von Ökoktest?

Ökotest hat im Mai 2015 zuletzt einen Buggy Test veröffentlicht. In diesem haben die Kinderbuggys hinsichtlich der Stabilität und Handhabung gut abgeschnitten, allerdings waren viele der getesteten Modelle mit Schadstoffen belastet. DA Ökotest recht häufig Kinderwägen und Buggys testst, wird sich sicher bald zeigen ob die Hersteller reagieren und Ihre Materialien überarbeiten. Der Buggy Test von Ökotest lässt sich auf der Webseite abrufen: Link

Kinderbuggy ab welchem Alter?

Ein Kinderbuggy sollte nicht zu früh verwendet werden. Auch wenn viele Modelle eine flache Liegeposition anbieten, ist diese in den seltensten Fällen für Babys geeignet. Ein Buggy sollte erst dann dem Kinderwagen vorgezogen werden, wenn das Kind stabil sitzen kann und die nach vorne gerichtete Blickrichtung das Kind nicht mehr überfordert.

Wo günstige Buggys gebraucht kaufen?

Buggys werden meistens nur über einen begrenzten Zeitraum genutzt und können deshalb auch hervorragend gebraucht gekauft werden. Am besten eignen sich dafür lokale Second Hand Läden und Babybasare in Kindergärten oder Kirchengemeinden. Wer auf der Suche nach einem speziellen Modell ist, kann auch die Kleinanzeigenportale im Internet nach dem gewünschten Buggy durchsuchen. Als Fazit lässt sich dazu sagen, dass Kinderbuggys gebraucht kaufen eine echte Alternative ist.

Im unten stehenden Video sieht man unseren Kinderbuggy Testsieger in Anwendung:


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