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Baby schwitzt: Was tun? | Tipps & Tricks gegen Schweiß

Ihr Baby schwitzt und Sie wollen ihm helfen. Es gibt viele mögliche Ursachen und Situationen, in denen der Körper Ihres Nachwuchses zu schwitzen beginnt. Diese wollen wir Ihnen zunächst verdeutlichen. Anschließend gehen wir zu den Lösungen über, wie Sie Ihrem Kind eine Erleichterung schaffen können.

Baby schwitzt - Was tun?


Baby schwitzt: Mögliche Ursachen & Situationen

  1. Baby schwitzt im Schlaf

Unser Körper arbeitet nachts weiter. Auch wenn Ihr Baby ruhig in seinem Bett liegt, muss sein Organismus viele Aufgaben erfüllen. Gerade in den ersten Monaten, kommt noch eine natürliche Unruhe hinzu. Denn Ihr Baby muss nachts viele Eindrücke verarbeiten und bewegt sich deshalb viel in seinem Bett.

  1. Baby schwitzt im Sommer sehr viel

Neugeborene besitzen von Haus aus eine höhere Körpertemperatur. Deshalb sollen sie auch möglichst warm gehalten werden. Im Sommer jedoch, übersteigt die Lufttemperatur die Körperwärme Ihres Babys. Folglich beginnt es zu schwitzen. Ein vollkommen normaler Prozess. Solange dieser nur durch die Sommerhitze hervorgerufen wird, müssen Sie lediglich mehr Obacht geben. Bieten Sie einmal mehr etwas zu trinken an, damit Ihr Nachwuchs den Flüssigkeitsverlust wieder ausgleichen kann. Wollen Sie nicht zusätzlich stillen, geben Sie stilles Wasser oder einen Babytee ohne Zucker.

  1. Baby schwitzt im Auto, Buggy & Tragetuch

Es stellt immer eine schmale Gradwanderung dar, wie gut Sie Ihr Baby einkleiden. Im Autositz, seinem Buggy oder im Tragetuch, liegt es mit einer größeren Körperfläche auf. Daraus folgt, dass die Haut nicht so gut atmen kann. Es steht weniger Raum zum Temperaturausgleich zur Verfügung. Dies kann das Schwitzen Ihres Kindes begünstigen. Das gilt natürlich auch für eine Fahrt im Buggy oder wenn es im Tragetuch mitgenommen wird.

  1. Baby schwitzt beim Stillen

Beim Stillen bauen Mama und Kind eine ganz enge Beziehung auf. Durch diesen Körperkontakt, baut sich eine gewisse Wärme auf. Babys Kopf liegt dich an Mamas Brust. Da ist schwitzen einfach normal und erlaubt. Hinzu kommt, dass das Trinken auch eine Anstrengung für das Neugeborene bedeutet. Dasselbe gilt, sollten Sie die Flasche geben. Auch dann kann ein Baby schwitzen, ohne dass hierfür ein ernster Grund vorliegt.

  1. Baby schwitzt durch Schreien

Eine so aufregende Welt liegt vor Ihrem Liebling. Nicht immer kriegt es seinen Willen oder versteht alles um sich herum. Dann klagen auch mal Bauchschmerzen oder eine volle Windel. Durch das Schreien verschafft sich Ihr Baby Gehör. Eine starke Belastung für den kleinen Organismus. Damit dieser sich nicht überhitzt, reagiert er mit vermehrter Schweißbildung. Deshalb müssen Sie sich aber nicht gleich Sorgen machen. Versuchen Sie Ihr Kind sanft zu beruhigen. Bei viel Schweiß, nehmen Sie ein Tuch zur Hand und tupfen seine Stirn sowie Nacken trocken.

  1. Baby schwitzt am Kopf / Hinterkopf

Viele Babys schwitzen verstärkt am Kopf bzw. Hinterkopf. Liegt das Baby im Baby-Bettchen oder sitzt in der Babyschale im Auto dann liegt der Hinterkopf auf und die Wärme sammelt sich dort. In diesem Zusammenhang empfehlen wir auch einen Babyschale Test zu lesen.

Baby schwitzt: Checkliste der Ursachen

  • Baby zu warm gekleidet (lieber mehrere Schichten statt nur einer dicken nutzen)
  • Zimmertemperatur könnte zu warm sein (Richtwerte: Am Tage um die 20 Grad, nachts um die 18 Grad beheizen)
  • Enger Körperkontakt beim Stillen und im Tragetuch
  • Langes & häufiges Schreien
  • Viel Bewegung beim Spielen oder im Schlaf

Baby schwitzt - Tipps & Tricks

Was tun wenn das Baby schwitzt?

Wir stellen fest: In den meisten Fällen erfüllt das Schwitzen einen Sinn und ist kein Anzeichen für ein ernsthaftes Problem. Nun kommt es darauf an, wie Sie Ihrem Kind sinnvoll helfen können.

Angemessen kleiden

Eben weil Babys eine etwas höhere Körpertemperatur besitzen, neigen viele Eltern zur Übervorsicht. Ein Hemdchen oder Body, eine Strampelhose und eine Jacke, genügen an Tagen mit angenehmer Temperatur. Bei steigender oder fallender Wärme, müssen Sie natürlich entsprechende Anpassungen vornehmen. Unterschätzen Sie bspw. nicht das Lammfell, welches während des Winters im Buggy liegt. Kalte Luft und ein schwitzendes Baby, sollten möglichst nicht aufeinander treffen.

Tipps: Mehrere dünne Schichten an Kleidung, sind besser als ein dicker Skianzug. Was wir damit meinen ist, dass die Luft durch mehrere Stoffschichten besser zirkulieren kann. Somit schwitzt Ihr Baby weniger.

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Die ideale Raumtemperatur liegt bei 20-21° C

Wenn Sie daheim sind und spielen, sollte das Zimmer nicht zu warm beheizt werden. 20 bis 21 Grad Celsius sind ausreichend. Lüften Sie das Schlafzimmer nur, wenn Ihr Baby nicht darin liegt. Windzug gilt es zu vermeiden. Selbst im Sommer, wenn ansonsten eine angenehme Temperatur vorherrscht. Heizen Sie im Winter keinesfalls zu viel. Zum Schlafen genügen auch 18 bis 20 Grad. Mehr Tipps für Sommer-Babys gibt es hier: Link

Ausflüge mit dem Wetter abstimmen

Unternehmen Sie Autofahrten im Hochsommer nur falls notwendig. Starten Sie lieber zwei Stunden früher in den Urlaub, als am Ende im Stau festzustecken. Sorgen Sie für ausreichend Schatten im Auto. Naheliegende Fenster sollten mit einem Tuch abgedunkelt werden. Seien Sie mit der Klimaanlage sparsam, da sie einen starken, sehr kalten Luftzug verursachen kann.

Nehmen Sie viel Wasser zu trinken mit. Häufigere Pausen sind notwendig, um Wasser oder ungesüßte Tees anzubieten. Verändern sich die Temperaturen während einer langen Fahrt, ziehen Sie Ihr Baby bitte angemessen um.

Ab wann wird es Gefährlich? Zum Arzt gehen?

Ein Baby schwitzt und das häufiger als die meisten annehmen. Es kann seine Körpertemperatur noch nicht entsprechend regulieren. Wenn sein Schwitzen nur kurze Zeit anhält, müssen Sie nicht direkt zum Arzt. Ziehen Sie ein Kleidungsstück aus und bieten etwas zu trinken an. Bleibt der Zustand länger erhalten und Sie erkennen die Ursache nicht, ist ein Arztbesuch ratsam.

Häufig gestellte Fragen:

Warum schwitzt mein Baby so stark?

Säuglinge schwitzen, weil ihr Körper versucht, sich abzukühlen. Wenn es Babys zu heiß wird, sendet ihr Nervensystem Nachrichten an die Schweißdrüsen in ihrer Haut, damit sie Schweiß produzieren. Der Schweiß verdunstet dann, was den Körper des Babys kühlt.

Babys schwitzen in der Regel mehr als Erwachsene, weil sie im Vergleich zu ihrem Gewicht eine größere Oberfläche haben. Außerdem ist ihre Haut sehr dünn und hat viele Blutgefäße in der Nähe der Oberfläche, wodurch die Wärme schnell aus dem Körper entweichen kann.

Was tun wenn Baby viel schwitzt?

Was du tun solltest, wenn das Kleine stark schwitzt:

  1. umziehen, wenn es durchgeschwitzt ist
  2. viel trinken lassen
  3. gut lüften
  4. dünnere Kleidung, auch beim Schlafen – oder einfach nur eine Windel
  5. möglichst Baumwolle-Bodys
  6. ggf. im Zwiebel-Look anziehen, für schnelles Aus- und Anziehen
  7. kein Mützchen in der Wohnung, schon gar nicht beim Stillen
  8. ein kühles Schlafzimmer. Um dein Raumklima besser zu regulieren, können wir dir einen Luftbefeuchter empfehlen.

Warum dürfen Babys nicht Schwitzen?

Schwitzen ist ein Mittel, um den Körper von überschüssiger Wärme zu befreien. Die Verdunstung von Schweiß auf der Hautoberfläche kühlt den Körper. Bei Neugeborenen und Säuglingen ist Schwitzen kein wirksames Mittel zur Wärmeregulierung, da ihre Haut relativ dick ist und viel subkutanes Fett vorhanden ist (das den Wärmeverlust behindert). Außerdem produzieren Neugeborene und Kleinkinder nicht genug Schweiß, um sich wirksam zu kühlen. Daher dürfen Babys nicht schwitzen, da dies kein effektiver Weg zur Abkühlung wäre.

Was machen mit Baby bei 30 Grad?

Wenn das Baby gesund ist, gibt es keinen Grund, etwas zu unternehmen. Babys sind in der Lage, ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren und kommen in der Regel gut zurecht, wenn man sie in Ruhe lässt.

Wenn das Baby eine Frühgeburt ist oder ein gesundheitliches Problem hat, sollten Sie einen Arzt um Rat fragen.

Wie merkt man, dass das Baby überhitzt?

Es gibt ein paar wichtige Anzeichen, an denen Sie erkennen können, ob Ihr Baby überhitzt ist. Zu diesen Anzeichen gehören Schwitzen, Rötung im Gesicht, schnelle Atmung oder Hecheln und eine hohe Körpertemperatur. Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, entfernen Sie Ihr Baby von der Wärmequelle und kühlen Sie es ab, indem Sie ihm Luft zufächeln oder es mit Wasser besprühen. Sie können Ihr Baby auch in ein kühles Bad legen. Wenn die Temperatur des Babys nach der Abkühlung nicht sinkt, rufen Sie Ihren Arzt an.

Wie kann man ein Baby abkühlen?

Hier sind einige Tipps zur Kühlung eines Babys:

– Halten Sie das Baby in einer aufrechten Position und fächeln Sie ihm mit einem Stück Papier oder Pappe Luft zu.
– Legen Sie das Baby in ein Becken mit kühlem Wasser oder streichen Sie ihm mit einem kalten, feuchten Tuch über Stirn, Hals und Brust.
– Geben Sie dem Baby einen Eiswürfel, an dem es lutschen kann.
– Bringen Sie das Baby in einen klimatisierten Raum.

Warum schwitzt mein Baby so stark beim Schlafen?

Dass Babys im Schlaf schwitzen, ist normal und normalerweise kein Grund zur Sorge. Neugeborene und Säuglinge haben eine höhere Stoffwechselrate als Erwachsene, sodass sie im Schlaf mehr Wärme erzeugen.

Außerdem verlieren Babys über ihren Kopf und ihre Gliedmaßen Wärme, so dass sie in diesen Bereichen möglicherweise mehr schwitzen. In den meisten Fällen ist das Schwitzen nur ein Mittel des Babys, um seine Körpertemperatur zu regulieren, und es besteht kein Grund zur Sorge. Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Ihr Baby im Schlaf zu viel schwitzt, können Sie jederzeit mit Ihrem Kinderarzt sprechen.

Was hilft gegen Hitze im Zimmer mit Baby?

Ein Ventilator. Achten Sie darauf, den Ventilator so aufzustellen, dass er nicht direkt auf das Baby bläst.

Kann man bei Hitze mit Baby raus?

Generell gilt, dass sich Babys nicht länger als eine Stunde am Stück in der Hitze aufhalten sollten. Übermäßige Hitze kann dazu führen, dass ein Baby überhitzt wird, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Hat mein Baby eine Regulationsstörung?

So etwas wie eine “Regulationsstörung” gibt es nicht Alle Babys sind unterschiedlich, und manche Babys brauchen mehr Hilfe bei der Regulierung ihres Körpers als andere. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie eine “Störung” haben

Wenn Ihr Baby Probleme mit der Regulierung seiner Körpertemperatur, dem Essen, dem Stuhlgang usw. hat, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Der Arzt kann Ihnen helfen herauszufinden, was los ist und wie Sie Ihrem Baby helfen können, seinen Körper zu regulieren. In den meisten Fällen lernen Babys jedoch mit der Zeit, ihren Körper selbst zu regulieren, ohne dass sie Hilfe von außen benötigen.

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