Kidneybohnen in der Schwangerschaft: Ja oder Nein?

Es wird zwischen werdenden Müttern oft gerätselt, ob man Kidneybohnen in der Schwangerschaft essen darf oder nicht. Kidneybohnen gehören zur botanischen Gattung der Hülsenfrüchte. Ihren Namen verdanken sie ihrer Form, die an das Aussehen einer Niere erinnert. Charakteristisch für die Kidneybohnen ist ihre rotbraune Färbung.

Kidneybohnen kennt man vor allem als Zutat in Chili con Carne, sie dienen aber auch als Beilage zu verschiedenen Fleischsorten und können in einem Eintopf verarbeitet werden. Wichtig ist dabei stets, dass sie gekocht werden, da sie roh nicht genießbar sind.

Kauft man sie getrocknet, sind sie vor dem Kochen längere Zeit einzuweichen, da sie andernfalls nicht gar werden. 

Zusammenfassung
Kidneybohnen in der Schwangerschaft liefern wichtige Mineralstoffe und wirken sich auch in anderen Punkten positiv auf Mutter und Kind aus. Daher ist der Verzehr in der Schwangerschaft erlaubt.

Hinweis: Schwangere sollten gesundheitliche Fragen prinzipiell immer mit ihrem Arzt besprechen.

Darf man Kidneybohnen in der Schwangerschaft essen?

Der Verzehr von Kidneybohnen in der Schwangerschaft ist keinesfalls gefährlich, sofern man sie nicht roh verzehrt. In rohem Zustand sind die meisten Hülsenfrüchte giftig. Das liegt an dem enthaltenen Phytohämagglutinin, welches sich negativ auf den Zellstoffwechsel auswirkt und ihn stört.

Der Kochvorgang löst jedoch diesen Stoff aus den Bohnen nahezu vollständig heraus, weshalb von garen Kidneybohnen keine Gefahr mehr ausgeht.

Kidneybohnen aus der Dose können ebenfalls verwendet werden. Diese sind bereits vorgegart. Jedoch sollten die Bohnen aus der Dose vor dem Verzehr gut abgespült werden, da sich in der Flüssigkeit um sie herum Mehrfachzucker gelöst haben, die Blähungen verursachen.

Das gilt es zu beachten:

  • Kidneybohnen liefern viele Mineralstoffe, die Mutter und Kind während der Schwangerschaft zwingend benötigen.
  • Zudem verfügen Kidneybohnen über Inhaltsstoffe, die das Risiko von Schwangerschaftsdiabetes und Übelkeit reduzieren.
  • Die Bohnen dürfen nicht roh verzehrt werden, da rohe Kidneybohnen giftig sind. Gekocht geht von ihnen keine Gefahr aus.
  • essen Schwangere Kidneybohnen aus der Konservendose, sollten sie vorher gut abgespült werden. Die Flüssigkeit in der Konservendose kann für Blähungen verantwortlich sein.

Kidneybohnen in der Schwangerschaft essen

Welche positiven Eigenschaften bietet der Verzehr von Kidneybohnen in der Schwangerschaft?

Wenn Schwangere Kidneybohnen essen, versorgen sie damit sich und ihr Baby mit ausreichend Eisen, welches die kognitive Entwicklung des Kindes fördert und zur Blutbildung benötigt wird.

Daneben sorgen die enthaltenen Antioxidantien dafür, dass sich das Risiko eines Schwangerschaftsdiabetes reduziert. Kidneybohnen binden weiterhin Gallensäure. Diese ist oftmals für die morgendliche Übelkeit während der Schwangerschaft verantwortlich.

Zudem enthalten Kidneybohnen acht lebenswichtige Aminosäuren. Diese sind entscheidend für das Zellwachstum des ungeborenen Kindes und stärken gleichzeitig das Immunsystem von Mutter und Kind.

Kann es negative Auswirkungen haben, wenn Schwangere Kidneybohnen essen?

Kidneybohnen wird allgemein nachgesagt, dass sie Blähungen verursachen. Das kann durchaus geschehen, weshalb keine zu großen Mengen verzehrt werden sollten.

Die entstehenden Blähungen sind zwar nicht gefährlich, können jedoch unangenehm für Mutter und Kind sein. Wer daher generell empfindlich auf Hülsenfrüchte reagiert, sollte Kidneybohnen nur in kleineren Mengen zu sich nehmen.

Schwangere isst Kidneybohnen

Ist der Verzehr von Kidneybohnen in der Stillzeit ebenfalls erlaubt?

Die positiven Eigenschaften der Kidneybohnen, die oben beschrieben wurden, dienen neben der Schwangerschaft auch in der Stillzeit ebenso der Gesundheit von Mutter und Kind. Daher sollten nicht nur Schwangere Kidneybohnen essen, sondern auch unbedingt stillende Mütter.


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